Yell - Biografie
Die Sängerin Yell ( bürgl. Danielle Mommertz) aus Hamburg ist
heute aus der Reggae-Dancehall-Szene nicht mehr wegzudenken. Ihre ausdrucksstarke,
eingängige Stimme und ihr conciouss dancehall style haben ihr schon
auf einige große, auch internationale, Bühnen verholfen.
Doch auch Yell hat mal klein angefangen.
Schon in früher Kindheit wurde ihr Talent entdeckt und durch eine
umfangreiche musikalische Ausbildung gefördert. Gitarren- und Klavierunterricht
gehörten ebenso dazu wie der obligatorische Kirchenchor und die ersten
Auftritte auf Schul-, Kirchen- und Familienfeiern.
Anfang der 90er verschlug es Yell über Umwege (und verschiedene Musikprojekte)
von der Countryside Günzburg nach Hamburg, wo sie das Dub Me Ruff
System mitbegründete. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die
Entscheidung endgültig gefallen sich als Musikerin durchs Leben zu
schlagen.
Bis 97 rockte sie mit Dub Me Ruff als Operator und MC durch Deutschland
und besonders die Parties in der Hamburger Roten Flora, unter anderem
mit solchen Dubgrößen wie Iration Steppas, Alpha & Omega
und Diciples wurden geradezu legendär. Zwischenzeitlich wurde noch
das Sound Navigator Kollektiv zusammen mit Silly Walks und Irie Hifi ins
Leben gerufen. Im gemeinsamen, gleichnamigen Studio entstanden die Compilation
„Settin‘ Sail“ und das Dub Me Ruff Album, die beide
95 released wurden.
Und das Netzwerk wuchs stetig. In dieser Zeit begegnete Yell erstmals
Gentleman, Dub Me Ruff traf One Love High Powa in Rom, und in heimischen
Gefilden unter anderem auf frühe Mitstreiter wie Concrete Jungle
und Don Abi.
Vier Jahre arbeitete Yell als Tontechnikerin und Produzentin, mixte live
Chemistry and Storm, Kruder und Dorfmeister und Ronny Size, im Knochenhaus
Studio von Matthias Arfmann zudem die Absoluten Beginner, Cora E. und
Torch.
Nach der Trennung von Dub Me Ruff 98, riefen Yell und Selekta Marvin die
Everlast Soundstation ins Leben. Als MC dieses Dancehallsoundsystems fand
Yell schnell eine gemeinsame Sprache mit der Reggae Massive, die nun auch
immer mehr eigene Tunes von ihr zu hören und feiern bekam.
Nach der Veröffentlichung von Hör Mir Zu /Many More Miles auf
Dancehallfieber ging es 2001 erstmals nach Jamaica, wo sie auf Bobby Digital,
Jeremy Harding, Sean Paul und dessen Managerin Jade traf. Diese ermöglichte
Yell ihren ersten Auftritt in Jamaica als Opener für Bounty Killer
und TOK im Asylum (Kingston).
Gleichzeitig wurde in Deutschland auf Germaican Records „Dein Flow“
released. Entsprechende Label-Showcases beim Splash!, Chiemsee Reggaesummer
und der Popkomm World of Reggae machten klar, Yell bereichert die wachsende
Dancehallszene mit deepen lyrics und bezaubernder Stimme.
Von nun an ging es vermehrt ins Studio ( u.a. mit Action Fire ), und Yell
gönnte sich eine Pause von Everlast und ihrem Publikum. Im Winter
2002/2003 verschwand sie für ein halbes Jahr aus unserem Blickfeld.
Schaute man jedoch in Kingston/Jamaica vorbei, traf man auf eine feinfühlige
Reggaekünstlerin, deren base nun das Cavemanstudio geworden war.
Sie produzierte u.a. mit Black Scorpio, in dessen Studio sie auch die
Combination „All my love“ mit Spectacular und den Ohrwurm
„Eye above me“ für Beatschmieda aufnahm. Nach einer Promo-Tour
mit Black Scorpio und Jimmy Riley, ist „Eye above me“ im Oktober
auf der Compilation „Statements Outta Babylon“ (popup/efa)
in Deutschland erschienen, und die unermüdliche Singjane steht schon
wieder mit einem Bein im Studio und mit dem anderen auf der Bühne.
3/4 - 06 Erfolgreiche Jamaica-Reise Frühjahr 2006:
Im Februar und März 2006 reiste Yell in Begleitung des Produzenten
Junior Blender erneut nach Jamaica, um neue songs für das geplante
Debut-Album zu schreiben und aufzunehmen.
Nach zwei Wochen Urlaub in Port Antonio, währenddessen bereits die
ersten tunes entstanden, ging es zurück nach Kingston. Dort nahm
sie innerhalb der nächsten vier Wochen 9 tunes für Bobby Digital,
King Jammy's, Black Scorpio und Free Willy auf.
Das neue Material wird nun noch bearbeitet und gemischt, und steht dann
hoffentlich bald, in Form eines Albums, auch Ihren Fans zur Verfügung.
5-06
Im Mai 2006 traf Yell auf die Hamburger Reggaeformation Foundation Crew
www.foundationcrew.net,
mit der sie ein neues Programm erarbeitet. Die ersten gemeinsamen shows
wird es schon diesen Sommer geben. (Siehe dates)
Discography:
Dub Me Ruff: Spin It LP (Buback)
Dub Me Ruff System: Through the Storm LP (Sound Navigator)
Yell: Open Your Eyes (Sound Navigator)
Yell: Männer können seine... - Fischmob LP
Remixe auf King Size Dub und Incoming
Yell: Hör Mir Zu (Dancehallfieber)
Yell: Bedja la Vangnona (Salento Showcase)
Yell: Many More Miles 7“ (Danchallfieber)
Yell: Dein Flow 7“ (Germaican Records)
Yell: Eye Above Me (Popup Records)
Yell: Eye Above Me 7" (Mustang Records)
Yell: Waiting 7" (Black Scorpio)
Hier der Link zum DOWNLOAD des Promo-Mix beim Big-Up
Magazin:
YELL-PROMOTICAL-MIX
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